Wasser ist nicht gleich Wasser


Nach knapp 14 Jahren Laborpraxis und zahlreichen Einblicken in Umwelt- und Nahrungsmittelanalytik hat mich das Thema Wasser ganz besonders beschäftigt. Wohl wissend, dass leider weder Leitungswasser, noch handelsübliches Mineralwasser den Anforderungen gesunder Ernährung heute noch gerecht werden können.

Wasser ist unser wichtigster Rohstoff. Leider haben die stätig zunehmenden Umweltbelastungen und falsche Handhabung dazu geführt, dass Wasser längst nicht mehr so unbelastet ist wie es sein sollte. Leitungswasser zählt in Deutschland zwar angeblich zu den bestkonrolliertesten Lebensmittel überhaupt - Wer sich jedoch die Trinkwasserverordnung mal genauer anschaut, wird schnell dahinter kommen, dass hier eine falsche Sicherheit erzeugt wird und Wasser eben nicht gleich Wasser ist. So ist z.B. für eine Stadt mit 65.000 Einwohnern bei einem durchschnittlichem Pro-Kopfverbrauch von 3,5 m³ pro Monat laut Trinkwasserverordnung 4 x pro Jahr (!) eine Routineuntersuchung die 14 Parameter von insgesamt 36 gelisteten Parametern umfasst, vorgesehen. Tatsächlich gibt es aber hunderte Parameter, die das Trinkwasser belasten können. Viele davon sind selbst mit modernen Analyseverfahren in der Routine zu aufwendig oder nicht nachweisbar....Die Auswirkungen hingegen schon! Ein Beispiel hierfür ist die Östrogenbelastung unserer Fischbestände durch die Antibabypille...Auch andere Pharmazeutika, Pestizide, Rückstände aus Reinigungsmitteln und Kosmetika und zuletzt die Belastungen durch die Industrie haben enorme Auswirkungen auf unsere Wasserqualität...

Das gesamte Wasser unserer Erde befindet sich in einem geschlossenen Kreislauf. So ist auch die Überzeugung einiger, dass Trinkwasser käme mit belasteten Gewässern nicht in Berührung, ein Trugschluss.  Aber auch andere Parameter wie die gezielte Chlorierung des Trinkwassers oder Schwermetall- und Keimbelastung in den Hausanschlüssen selbst, sind kritisch zu bewerten...

Im Gegensatz zu "modernen" Wasseraufbereitungsanlagen weiß sich die Natur dennoch zu helfen....So durchläuft das Wasser während des Gesamtkreislaufes in der Natur verschiedene Stufen. Durch unterschiedliche Gesteinsschichten werden beispielsweise die verschiedensten Fremd- und Giftstoffe herausgefiltert und gleichzeitig wird das Wasser mit Mineralien angereichert. Durch Verwirbelungen, bestimmte Gesteinsschichten und letztendlich durch das Sonnenlicht wird das Wasser energetisiert. Es nimmt dadurch über die Wasserstoffbrückenbindung eine ring- bzw. kugelförmige Struktur an, die es ermöglicht, im Organismus Giftstoffe einzuschließen und somit unschädlich zu machen. Diese Struktur findet man bei reifen Quell- und Heilwässern oder bei Gletscherwasser. Unser normales Leitungs- oder Flaschenwasser hat hingegen nur einen Teil des künstlichen und natürlichen Reinigungsprozesses durchlaufen und hat eine unzureichende Ring- oder Kugelstrutur, was sich stark auf die Entgiftungswirkung des Wassers auswirkt.

Abhilfe versprechen mittlerweile zahlreiche Anbieter von elektrischen Wasseraufbereitungs- und Energetisierungsanlagen. Diese Anlagen entsprechen aber aufgrund hoher Anschaffungs- und Betriebskosten und einer uneffizienten Wassernutzung ganz und gar nicht dem Nachhaltigkeitsgedanken! Viele Anlagen kosten in der Anschaffung zwischen 1800 und 3000 €. Für einen Liter aufbereitetes Wasser werden rund 2 Liter Wasser benötigt, um die Membran zu spülen. Dieses Wasser fließt dann ungenutzt in den Gulli! Aber es gibt auch andere Anlagen, die sich am Naturprinzip orientieren und weder Strom noch zusätzliches Wasser benötigen. Zu haben sind die Anlagen ab 200 € , die Kosten für Ersatzfilter sind ebenfalls gering...Einziger Harken ist, dass auch in diesen Anlagen noch Kunststoffe verbaut sind und verbrauchte Filter weder regeneriert noch neu befüllt werden können. Es ist also auch noch nicht das Non-Plus-Ultra, aber Alles in Allem hat mich das Konzept dennoch überzeugt. Ich nutze die Anlage schon seit längerer Zeit. Sie ist relativ robust, simpel in Bedienung und Reinigung, und das Wichtigste, das Wasser bleibt frisch, es schmeckt und es zeigt nachweislich die gewünschte Wirkung - Sprich: Es unterstützt den Organismus in der täglichen Entgiftungsarbeit, was sich durch bessere Vitalität, gesündere Haut usw. bemerkbar macht....auch bei Zimmerpflanzen, die regelmäßig mit dem Wasser gegossen werden, ist die Wirkung für den Laien gut sichtbar... Die Anlage gibt es beispielsweise von Acala Quell, aber auch von anderen Anbietern...Eine endgültige Garantie über die Qualität des Wassers bekommt man letzten Endes nirgendwo, aber man hat wenigstens etwas Einfluss und nimmt nicht ungehindert jeden "Dreck" auf!


Bild & Text © Bianca Röhling 01/16